Zusammenfassend halten wir fest: Dritte Orte haben gemeinsam, dass…
…sie Treffpunkte für alle Menschen eines Stadtteils, Ortes oder einer Gemeinde sind – und zwar unabhängig vom Alter, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung…
…sich die Menschen hier auf Augenhöhe begegnen – das fördert den Dialog, Teilhabe und Gemeinschaft,
…sie leicht zugänglich sind. Das heißt, man muss nicht Mitglied eines Vereins sein, um Zutritt zu haben, es gibt keine Verzehrpflicht bzw. es werden nur moderate Preise aufgerufen.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen nutzt den Namen der „Dritten Orte“ für ein Förderprogramm, mit dem Begegnungsstätten mit künstlerischem und kulturellen Schwerpunkt in ländlichen Räumen finanziell unterstützt werden. Die Definition von Oldenburg greift aber darüber hinaus.
Hiernach gehören alle Begegnungsorte zu den Dritten Orten, die nicht zu Hause oder Arbeitsstätte sind und die obigen Merkmale erfüllen, z.B. Mütterzentren und Mehrgenerationenhäuser, Vereinsheime, Cafés, Kneipen u.v.a.